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Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda

2016 – Noch lange nicht nachhaltig

Agenda-2030_dt_titel.jpgWird im Jahr 2030 kein Mensch mehr arm sein? Wird niemand mehr hungern müssen? Können alle Kinder wenigstens eine Grundschule besuchen? Konnten wir den Klimawandel abmildern, Städte nachhaltig umgestalten und die Ozeane schützen? Leben wir in friedlichen Demokratien, die die Menschenrechte zu Hause und über die eigenen Grenzen hinaus einhalten?

Die 2030-Agenda der Vereinten Nationen und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung versprechen die Transformation unserer Welt. Sie gelten für jedes Land, für die Länder des globalen Südens und des globalen Nordens, und damit auch für Deutschland. Angesprochen ist die ganze Bandbreite der Politik: Wirtschaft, Soziales, Umwelt, Finanzen, Agrar- und Verbraucherpolitik, Verkehr, Städtebau, Bildung und Gesundheit.

Die Weltgemeinschaft ist nun in der Pflicht, das Versprechen auf eine bessere Welt zu erfüllen. Für die notwendigen Kurskorrekturen wird entscheidend sein, ob Interessenkonflikte auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene in kohärente Politik im Sinne der 2030-Agenda umgewandelt werden können. Wie das gehen kann, dafür zeigt dieser Bericht Ansatzpunkte aus zivilgesellschaftlicher Perspektive. 40 Expertinnen und Experten ziehen kritisch Bilanz über Deutschlands Beiträge zur Erreichung der SDGs sowohl zu Hause als auch global. Sie erkennen Schwächen und Anknüpfungspunkte für Reformen und fordern wirksame Schritte von Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Eine barrierearme PDF-Version des Berichts ist hier verfügbar.