III.1. Den Fortschritt „nachhaltiger Entwicklung“ messen

Indikatoren und Ideologien
Die neuen Dimensionen der Gross National Happiness: Bildung, psychologisches Wohlergehen, Gesundheit, Zeitnutzung, kulturelle Diveersität und Widerstandsfähigkeit, Gute Regierungsführung, aktive Gemeinschaften, ökologische Vielfalt und Widerstandsfähikgiet, Lebensstandard
Die neuen Dimensionen der Gross National Happiness: Bildung, psychologisches Wohlergehen, Gesundheit, Zeitnutzung, kulturelle Diveersität und Widerstandsfähigkeit, Gute Regierungsführung, aktive Gemeinschaften, ökologische Vielfalt und Widerstandsfähikgiet, Lebensstandard
© Karma Ura / Centre for Bhutan Studies „The nine dimensions of Gross National Happiness“

Die seit einigen Jahren wieder auflebende wissenschaftliche und politische Debatte um die richtigen Maßstäbe für ein individuell, gesellschaftlich und ökologisch „gutes Leben“ erhält durch den Prozess der „Sustainable Development Goals“ (SDGs) weiteren Aufwind. Die zahlreichen Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Verhandlungen, die schlussendlich zur Verabschiedung der „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ geführt haben,1 waren im Wesentlichen eine Suche nach gemeinsamen Maßstäben, um angemessene Antworten auf die Frage zu finden, wie die Befreiung der Menschheit von der Tyrannei der Armut zusammen mit der Heilung und Bewahrung des Planeten Erde gelingen kann – um die etwas pathetische Diktion der Präambel der VN-Resolution aufzugreifen. Dass diese Suche mit der Einigung auf die insgesamt 169 Zielvorgaben, die sich auf die 17 Oberziele der Agenda verteilen, nicht abgeschlossen ist, macht die letzte dieser Zielvorgaben deutlich, in der sich die unterzeichnenden Staaten darauf verpflichten, „Bis 2030 auf den bestehenden Initiativen aufbauen, um Fortschrittsmaße für nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten, die das Bruttoinlandsprodukt ergänzen, und den Aufbau der statistischen Kapazitäten der Entwicklungsländer unterstützen“ (SDG 17.19).

Dieses Zitat lässt zweierlei erkennen:

  1. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) spielt als einziger explizit genannter Maßstab offenbar eine zentrale Rolle, die auch durch die SDG-Agenda nicht grundsätzlich angetastet wird, da die neuen Maßstäbe das BIP nur ergänzen, nicht aber überflüssig machen sollen.
  2. Die Notwendigkeit ergänzender Fortschrittsmaße macht allerdings klar, dass das BIP nicht (mehr) den Anspruch erheben kann, alleiniges Maß für den Fortschritt an nachhaltiger Entwicklung zu sein.

 

Das Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt geht wie das mit ihm verwandte Bruttonationaleinkommen (BNE) bzw. dessen Vorläufer, das Bruttosozialprodukt (BSP), in seiner Entstehung auf die Zeit der Wirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück. Sein Zweck bestand darin, der Politik eine Art Frühwarnsystem an die Hand zu geben, um in Zukunft rechtzeitig auf wirtschaftliche Fehlentwicklungen reagieren zu können. Indem das BIP mit einer einheitlich anwendbaren Methode die in Marktpreisen berechnete Wertschöpfung darstellt, die eine bestimmte Volkswirtschaft in einem bestimmten Jahr durch die Produktion von Waren und Dienstleistungen erzielt hat, erlaubt es Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern ebenso wie zwischen verschiedenen Zeitabschnitten. Die letztgenannte Möglichkeit, Trends innerhalb einer Volkswirtschaft abzulesen, hat wesentlich dazu beigetragen, dass das BIP zum maßgeblichen Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung eines Landes avancierte. Unter der lange Zeit unhinterfragten Voraussetzung, dass eine Zunahme der Produktion marktgängiger Waren und Dienstleistungen zugleich eine Zunahme des allgemeinen Wohlstands bedeute, entwickelte sich das BIP seit den 1950er Jahren zum vorherrschenden Maßstab für die richtige Orientierung von Wirtschaft und Politik. In der Praxis ist das bis heute so geblieben. In dieser Rolle bestimmte und bestimmt das BIP nationale und internationale Wirtschaftspolitiken, gerade auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, in der das BIP (pro Kopf) als Zugangskriterium für Entwicklungszusammenarbeit und als mannigfache Zielvorgabe dient.

In der theoretischen Auseinandersetzung und in der öffentlichen Debatte wurde der Glaube an diese starke Stellung des BIP (oft in Relation zur Einwohnerzahl als sogenanntes Pro-Kopf-Einkommen) als eines universalen Wohlstandsindikators allerdings spätestens seit den 1970er Jahren immer wieder erschüttert. Die Kritik zielt dabei nicht so sehr auf den Indikator selbst, sondern vor allem auf die in seiner Verwendung zu Tage tretende Gleichsetzung eines bestimmten Verständnisses von Wirtschaft (als ununterbrochener Steigerung der in Geld gemessenen Wertschöpfung durch die Produktion marktgängiger Waren und Dienstleistungen) mit gesamtgesellschaftlichem Wohlstand. Die Defizite dieser Gleichsetzung, die in ihrer Wirklichkeitsverweigerung häufig ideologische Züge annimmt, sind wiederholt beschrieben worden.2 Sie sollen deshalb an dieser Stelle nur kurz aufgelistet werden:

  • Als aggregierte Größe macht das BIP keine Aussage über die Verteilung des als Gesamtsumme ermittelten Einkommens in einer Volkswirtschaft. Wie zahlreiche Untersuchungen zeigen, hat die Einkommensverteilung aber erheblichen Einfluss auf subjektive wie objektive Parameter gesellschaftlichen Wohlstands.
  • Öffentliche Leistungen werden vom BIP in ihrer Kostendimension erfasst, jedoch nicht adäquat in ihrem Beitrag zur Lebensqualität (z.B. öffentliche Sicherheit, Gesundheitsvorsorge etc.).
  • Durch den Bezug auf den Geldwert als gemeinsamer Basis für die Aggregierung unterschiedlicher Güter ist das BIP blind für alle außerhalb von Märkten erbrachten Leistungen wie z.B. häusliche oder ehrenamtliche Tätigkeiten, die aber in erheblichem Maß zum gesellschaftlichen Wohlstand beitragen.
  • Der Geldwert als Einheit des BIP lässt ebenfalls keine Rückschlüsse auf den Beitrag der damit erfassten Güter für die Lebensqualität zu. In der Gleichung BIP-Wachstum gleich Wohlstandszuwachs wäre beispielsweise die Notwendigkeit, nach einem Unfall ein neues Fahrzeug anzuschaffen, ein Wohlstandsgewinn.
  • Die Beschränkung auf den Geldwert bringt auch mit sich, dass nicht-materielle Faktoren gesellschaftlichen Wohlstands im BIP nicht abgebildet werden können. Das BIP ist blind für nicht-materielle Dimensionen subjektiven Wohlbefindens.
  • Als Flussgröße erfasst das BIP den innerhalb eines bestimmten Zeitraums erwirtschafteten Umsatz, nicht jedoch den über diesen Zeitraum hinaus bestehenden Kapitalstock und dessen Veränderungen. Damit lässt das BIP den fortschreitenden systematischen Raubbau an Natur- oder Sozialkapital völlig unberücksichtigt.

Die wenigen Bezugnahmen auf das BIP im Rahmen des Katalogs der 17 SDGs lassen insgesamt das Bemühen erkennen, einige der hier aufgezählten Defizite zu berücksichtigen. So wird im Zielvorgabe 8.1 das explizit geforderte Wirtschaftswachstum insbesondere auf die Gruppe der Least Developed Countries bezogen und damit die globale Ungleichverteilung thematisiert. Im Zielvorgabe 11.5 wird das globale BIP in Relation zu Katastrophenschäden gesetzt, für die es von sich aus blind wäre. Und das letzte Wort hat dann in Zielvorgabe 17.19 die bereits zitierte Aufforderung, komplementäre Fortschrittsmaßstäbe zu entwickeln. Dennoch findet eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit einem an das Wachstum des BIP gekoppelten Wirtschafts- und Wohlstandsverständnisses in der 2030-Agenda nicht statt, wie schon die durchgängige unkritische Verwendung des Begriffs „nachhaltige Entwicklung“ zeigt, der für viele Autoren einen Widerspruch in sich darstellt.3

 

Ergänzende Maßstäbe

Alternative Fortschrittsmaßstäbe sind in den vergangenen Jahrzehnten von wissenschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in großer Zahl erstellt worden. Sie zielen auf die lokale, nationale, regionale oder globale Ebene und arbeiten mit einigen wenigen bis zu mehreren hundert Indikatoren, die entweder zu einer einzigen Kenngröße zusammengefasst werden oder aber in einem Set separat bestehen bleiben. Gemeinsam ist all diesen neuen Maßstäben das Bemühen, Anliegen (v.a. soziale und ökologische) aufzugreifen und messbar zu machen, die für die Erhebung des „Wohlstands“ einer Gesellschaft von hoher Relevanz sind, aber nicht von dem bislang dominanten Indikator des BIP erfasst werden. An der Wurzel dieses Bemühens liegt somit ein anderes Verständnis von „Wohlstand“, das die vorherrschende Engführung auf Produktion und Konsum marktfähiger Güter mehr oder weniger grundsätzlich in Frage stellt.

Um sich gegen die Dominanz des etablierten BIP als Wohlstandsindikator behaupten zu können, stehen die verschiedenen Initiativen zu alternativen Maßstäben vor zwei großen Herausforderungen: Sie müssen ihr eigenes breiteres Wohlstandsverständnis plausibel und mehrheitsfähig machen. Und sie müssen methodische Wege aufzeigen, wie dieses Verständnis mit Hilfe von Indikatoren oder anderen Instrumenten so erfasst werden kann, dass Unterschiede und Veränderungen zuverlässig erkennbar und vergleichbar werden, um in politische Entscheidungsprozesse einfließen zu können. Diese beiden Herausforderungen stehen in einem Spannungsverhältnis: Die angestrebte Definition von Wohlstand soll möglichst umfassend sein, die den Wohlstand messenden Indikatoren hingegen sollen möglichst übersichtlich sein. Erschwerend (und bereichernd) kommt hinzu, dass diese Suche sich angesichts globaler Zusammenhänge nicht auf lokale oder nationale Räume beschränken lässt, sondern notwendigerweise das Feld des interkulturellen Dialogs betreten muss. Die damit verbundenen Unsicherheiten werden beispielsweise in der Vielzahl der Begriffe deutlich, mit denen der Inhalt des Ziel erfasst werden soll, der seine Selbst-Verständlichkeit verloren hat: Wohlstand, Wohlfahrt, Lebensqualität, Fortschritt, Entwicklung, Modernisierung, gutes Leben, besseres Leben, gut leben, Glück, Zufriedenheit etc.

In Deutschland artikulieren sich diese Suchbewegungen in zahlreichen Forschungsprojekten, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Institutionen. Hier werden internationale Debattenbeiträge zu alternativen Wohlstandsmaßstäben aufgegriffen sowie eigene nationale und subnationale Maßstäbe erarbeitet. Aus der Vielzahl dieser Initiativen sollen hier nur einige wenige exemplarisch aufgezählt werden:4

  • Ecological Footprint: Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks versucht mit einer komplexen Methode, den Umweltverbrauch von Menschen dadurch anschaulich zu machen, dass die zur natürlichen Regeneration der verbrauchten Ressourcen nötige Land- und Wasserfläche berechnet wird.
  • Human Development Index: Der HDI wird seit 1990 vom UNDP als Entwicklungsmaßstab in Form eines Länderrankings veröffentlicht. Er basiert auf dem capabilities-Ansatz von Amartya Sen und wurde zwischenzeitlich mehrfach überarbeitet.
  • Better Life Index: Bei diesem Maßstab, der seit 2011 von der OECD veröffentlicht wird, handelt es sich eigentlich nicht um einen Index, sondern um ein Set von Indikatoren, die zu elf verschiedenen Dimensionen aggregiert werden. Nutzer können diese Dimensionen nach ihren eigenen Prioritäten gewichten, um so zu nationalen Gesamtbewertungen zu gelangen.
  • Gross National Happiness: Seit 2008 in der Verfassung von Bhutan als Staatsziel verankert, wird das Bruttonationalglück in regelmäßigen Abständen durch repräsentative nationale Erhebungen in neun Themenfeldern zu einem Index zusammengefasst, der Glück nicht nur in seinen individuellen sondern auch kollektiven Dimensionen erfassen soll.
  • Buen Vivir: Als indigenes Konzept des Zusammenlebens in Gemeinschaft mit anderen und mit der Natur wurde „sumak kawsay“ (Quechua) bzw. „suma qamaña“ (Aymara) als Staatsziel in die Verfassungen von Ecuador (2008) und Bolivien (2009) aufgenommen, ohne allerdings bislang mit Hilfe von Indikatoren operationalisiert worden zu sein. Der Abstand zu den in westlicher Denktradition entwickelten Vorstellungen von Wohlstand ist hier besonders groß – und macht spürbar, wie voreilig Universalisierungsansprüche dieser Vorstellungen sind.
  • Nationaler Wohlfahrtsindex: Der NWI wurde 2009 erstmals von zwei wissenschaftlichen Einrichtungen in Heidelberg und Berlin entwickelt und liegt seit 2013 in einer überarbeiteten Fassung vor. Der Index setzt sich aus 20 ökonomischen, ökologischen und sozialen Variablen zusammen, die gewichtet werden und entweder positiv oder negativ in die Gesamtwertung eingehen. Diese Methodik wird sowohl auf Deutschland insgesamt als auch auf einige Bundesländer angewandt.
  • Nationaler WohlstandsIndex: Seit 2012 veröffentlicht das Marktforschungsinstitut Ipsos einen Index für Deutschland (NAWI-D), in dem die vier Säulen ökonomischer, ökologischer, gesellschaftlicher und individueller Wohlstand aus repräsentativen Bürgerbefragungen erhoben werden. Auch die Gewichtung der einzelnen Säulen wird aus den Befragungsergebnissen gewonnen.
  • Wohlstandsquintett: Mit dem Wohlstandsquintett fasst das Denkwerk Zukunft seit 2011 für Deutschland und die anderen EU-Länder fünf gleich gewichtete Messgrößen (darunter ein subjektiv erhobener Indikator zu gesellschaftlicher Ausgrenzung) zu einem Index zusammen.

Diese unvollständige Auswahl macht deutlich: Es herrscht kein Mangel an Vorschlägen für Alternativen zu einem einseitig am BIP orientierten Verständnis von gesellschaftlichem Wohlstand. Um jedoch dessen anhaltende Dominanz in Medien, Politik und Wirtschaft zu beseitigen, bedarf es neben der Klärung methodologischer Fragen vor allem einer gesellschaftlichen Debatte über die Dimensionen, Folgen, Zielkonflikte und Prioritäten des Strebens nach „Wohlstand“ („gutem Leben“ etc.) in einer global vernetzten Welt.

Drei Orte bieten sich in Deutschland für eine solche Debatte in besonderem Maße an, da sie bereits auf einem politischen Mandat und einem demokratisch legitimierten Konsens aufbauen können:

  • die Fortschreibung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie einschließlich der sie tragenden und begleitenden Institutionen (Nationaler Rat für Nachhaltige Entwicklung, Parlamentarischer Beirat für Nachhaltige Entwicklung, Staatsekretärsausschuss, Statistisches Bundesamt);
  • das Follow-up zur Arbeit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ der 17. Legislaturperiode, u.a. im Rahmen der Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist“, die einen Bürgerdialog und die Erstellung eines Indikatorensystems sowie eines Aktionsplans umfasst (Ergebnisse sind für den Sommer 2016 angekündigt);
  • die Beteiligung an dem eingangs zitierten Auftrag aus dem 17. Ziel für Nachhaltige Entwicklung, „ Bis 2030 [...] Fortschrittsmaße für nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten“.

Die Balance zwischen den dringend anstehenden Grundsatzfragen zu unserem Verständnis von „gutem Leben“ einerseits und den Methodenfragen zur Umsetzung von Alternativen in politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Praxis andererseits ist in dieser Debatte nicht einfach. Denn das Terrain ist neu und komplex, und das alte Verständnis sowie die mit ihm verbundenen Interessen und Institutionen haben trotz gegenteiliger Bekenntnisse ein erhebliches Beharrungsvermögen (auch in der SDG-Agenda). Zivilgesellschaftliche Akteure, die sich an dieser Debatte beteiligen wollen, werden sich an Ideologien ebenso wie an Indikatoren abarbeiten müssen.

  • 1. Resolution A/Res/70/1 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 25. September 2015.
  • 2. Z.B. Martens/Obenland 2015, 10f. oder Paqué 2011, 7.
  • 3. Vgl. Castillo 2015, 22-24.
  • 4. Eine ausführlichere systematische Darstellung und Diskussion findet sich in Martens/Obenland 2015, 11-33.
Georg Stoll
Georg Stoll

Georg Stoll

ist Referent für Politik und Globale Zukunftsfragen beim Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR.

Literature

Castillo, Olga Lucía (2015): The Peasant Reserve Zones in Colombia as a Contribution to the Global Common Good. In: Reder, Michael et. al. (Hrsg.), Global Common Good. Intercultural Perspectives on a Just and Ecological Transformation. Frankfurt/Main.

Martens, Jens/Obenland, Wolfgang (2015): Gut leben global. Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland. Bonn/Osnabrück.

Paqué, Karl-Heinz (2011): Präzise falsch oder vage richtig? Ein pragmatisches Plädoyer für das BIP als Wohlstandsmaß. In: ifo-Schnelldienst 4/2011 (64), 7-9.